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Unterwegs ohne große Kamera | Der Taschendrache im Einsatz

 

Olympus XZ-1, Chinablitz und China-Blitzauslöser

De

Immer wenn ich mit meinen zahllosen Kilos an Kameraausrüstung unterwegs bin denke ich mir, dass es doch auch leichter gehen müsste. Also warum nicht mal ein Shooting ohne große DSLR sondern mit einer Kompaktkamera?

Gesagt getan. Vor einigen Tagen ging es nach Frankfurt, zu einem Shooting in den Abendstunden und bei mäßigem Wetter und nur leichtem Equipment - einer Olympus XZ-1 (Kampfgewicht 265g) und zwei Yongnuo Blitzen aus Fernost nebst passendem Funkauslöser. Hinterher gab es noch eine Prise Lightroom - weniger als man denken mag.

Fazit? Das kleine Ding kann zaubern!

Dank einem für ihre Größe sensationellen Objektiv mit Anfangsblende f1.8 können sich die Bilder der kleinen Oly - liebevoll "Taschendrache" genannt - wirklich sehen lassen. Details und Farben sind toll und Rauschen hält sich auch in der düsteren Abendstimmung noch im Rahmen. Der Autofokus ist zuverlässig und saß selbst im Tiefgaragenszenario in der Regel perfekt. Im Blitzschuh der XZ-1 steckte ein Yongnuo RF-602 mit dem 2 Blitze ausgelöst wurden - Yonguo YN560, rein manuelle Blitze aber mit genügend Leistung um damit so ziemlich alles anzustellen. Apropos, die XZ-1 hat einen zuschaltbaren ND-Filter und kommt so auch mit sehr viel Licht problemlos klar - in der Kombination sind tolle Aufnahmen gegen die pralle Sonne möglich, mit wunderbaren sternförmigen Reflexen. Übrigens sind Blitzsynchronzeiten bis 1/320s zuverlässig machbar.

Nun, Hochzeiten werde ich mit der Ausrüstung wohl so schnell nicht fotografieren. Aber spannend zu wissen, dass auch das wohl ginge. ;-)

 

Gb

Whenever I'm traveling with countless pounds of camera equipment, I tell myself, that there must be an easier way. So why not do a shoot without DSLR but with a compact camera?

No sooner said than done. A few days ago I had a photo shoot in Frankfurt. Evening, gloomy weather and only light equipment - an Olympus XZ-1 (weight 265g) and two Yongnuo flashes from the Far East and matching wireless triggers. Afterwards there was a pinch of Lightroom - less than you might think.

Conclusion? This little thing can do magic!

Thanks to a sensational lens with aperture f1.8, the images from the small Oly - affectionately called "pocket dragon" - are really impressive. Details and colors are great and noise is controllable also under the evening conditions. The autofocus is reliable and even in the garage scenario it caught the subject perfectly most of the time. A Yongnuo RF-602 wireless flash trigger was mounted in the hotshoe of the XZ-1 controlling 2 Yonguo YN560 flashes - purely manual flashes though but with enough power in order to make pretty much everything. Speaking about everything, the XZ-1 has a switchable ND filter and so can cope with lots of light easily - in that combination even shots against the blazing sun are possible, with wonderful star-shaped reflexions. By the way, flash sync times up to 1/320s do work perfectly!

Well, I won't go out photographing weddings with that equipment. But exciting to know that I could. ;-)

 

Shooting mit der Olympus XZ-1 in Frankfurt

Shooting mit der Olympus XZ-1 in Frankfurt

Shooting mit der Olympus XZ-1 in Frankfurt

Shooting mit der Olympus XZ-1 in Frankfurt

Shooting mit der Olympus XZ-1 in Frankfurt

Shooting mit der Olympus XZ-1 in Frankfurt

Shooting mit der Olympus XZ-1 in Frankfurt

gadget-photography.de | Aurora LiteBank Firefly

Eben hab ich ja schon was zu meinen Photo-Gadgets geschrieben und von einem möchte ich gleich ein bißchen was erzählen, da es eine Art Weihnachtsgeschenk an mich selbst war.

Für meinen kleinen Profoto (einen akkubetriebenen Studioblitz) hatte ich vor einigen Jahren im Internet in Korea eine 120cm Softbox entdeckt die wie ein Regenschirm in wenigen Sekunden aufgespannt werden konnte. Eine klasse Erfindung, denn meist habe ich weder Lust noch Zeit on location ewig am Lichtformer herumzubasteln ("ewig" heißt hier alles >30 Sekunden). Leider hatte das Ding eine miese Verarbeitungsqualität und funktioniert heute nur noch dank Panzertape und des örtlichen Baumarkts. Im Alltag ist mir der Profoto aber ohnehin meist zu unhandlich, da ich aus Überzeugung ohne Assistent arbeite und mit Hingabe selbst schleppe. In der Hochzeitsfotografie ist das mit Blitz ohnehin so eine Sache. Dort wo man ihn aber brauchen kann, übernimmt den Job bei mir meist eine kleine Armada an Systemblitzen die je nach Einsatzzweck kombiniert werden.

Was mir bislang aber gefehlt hat ist ein "schöner" Lichtformer hierfür, der auch noch praktisch und kompakt sein sollte. Steckbare Beauty-Dishes, Faltsoftboxen und ähnliches kamen und gingen ohne mich so recht überzeugen zu wollen. Auf der Photokina habe ich dann bei mehreren Kollegen gejammert und tatsächlich hatte der Hamburger People-Fotograf Dirk Uhlenbrock den entscheidenden Tipp für mich - die Aurora LiteBank Firefly Beautybox. Natürlich hab ich gleich bestellt. Wegen mehrwöchigen Lieferschwierigkeiten auf der einen und einsetzendem Weihnachtsstress auf der anderen Seite, hab ich das aber glatt vergessen und hab mich daher besonders gefreut, als an Heiligabend der DHL-Mann klingelt und mir ein kompaktes Päckchen in die Hand drückt.

Die Firefly ist eine Art Mix aus 50cm Octabox und Beauty-Dish die nach dem gleichen Prinzip aufgebaut ist wie meine Internet-Softbox, nur bedeutend stabiler. Wie ein Regenschirm ist das Teil in wenigen Sekunden aufgespannt und arretiert. Der mitgelieferte Neiger passt auf jedes Lampenstativ und hat einen stabilen Blitzschuh der soweit verstellbar ist, dass die meisten größeren Systemblitze problemlos montiert werden können. Kleinere Blitze (wie mein Olympus FL-36R) sind evtl. zu niedrig und müssen zunächst etwas "aufgebockt" werden um direkt in die Box zu strahlen. Der Diffusor wird schließlich einfach aufgesteckt und hält unter Spannung zuverlässig von selbst. Statt wie bei einer klassischen Softbox komplett durchlässig zu sein ist in der Mitte der Diffusorfläche ein kleiner Silberreflektor angebracht, der das direkte Licht des Systemblitzes (wie bei einem Beautydish) ins Innere der Box reflektiert wo es gestreut und weich auf das Motiv geworfen wird.

Über Weihnachten hatte das kleine Kit seine Feuertaufe und musste helfen, unser Hovawart-Duo (Kira mit Tochter Abby) abzulichten. Die Kombination aus Firefly (mit Diffusor und Neiger), Manfrotto Nano Lampenstativ und Olympus E-PL1 mit Voigtländer Nokton 25mm f0.95 passt zusammen bequem in eine mittelgroße Crumpler-Tasche und ist schnell genug aufgebaut um auch mit ungeduldigen Blondinen klarzukommen. Blitzen mit Remote-TTL funktioniert übrigens auch ohne Probleme.

Wie sich die Firefly weiter im Alltag schlägt wird sich noch zeigen. Das einfache Handling, die kompakte Größe und die ersten Ergebnisse sind aber vielversprechend.
Die beiden Hovis sind unbearbeitete JPGs, direkt aus der Kamera.

 

Aurora LiteBank Firefly

Abby und Kira, beleuchtet vom Aurora Firefly

gadget-photography.de | ein Hochzeitsfotograf und sein Spielzeug

Die Idee wurde im November auf dem Treffen der Hochzeitsfotografen Deluxe (HfD) auf Mallorca geboren, zu dem ich einige fototechnische Spielereien dabei hatte die dem Fotografen das Leben leichter machen oder schlicht Dinge tun lassen, die man normalerweise nicht tun könnte oder sollte.

Unter den Kollegen brachte mir das nach dem einen oder anderen Cerveza den Spitznamen "Mr. Photo Gadget" ein, was natürlich gnadenlos übertrieben ist. Marco Schwarz - wohl der Guru der deutsche Hochzeitsfotografie - schlug sogar vor, meine Website entsprechend umzubenennen. Aber hey, ganz sicher findet nicht ALLES was es an Zubehör gibt seinen Weg in meine Fototasche. Ehrlich!

Das mag unter tatsächlich auch daran liegen, dass unser Haussegen ziemlich schief hinge, wenn es so wäre (sorry Schatz), in der Regel ist es aber eher so, dass viele der Spielereien für den Praxiseinsatz kaum taugen oder schlicht sinnfrei sind und nur weniges seinen festen Platz in meiner Tasche oder im Auto erobern kann.

Marcos Vorschlag mit der Website hab' ich unterdessen allerdings nicht abgetan und vorsorglich www.gadget-photography.de und die dazugehörige .com gesichert. Was ich damit vorhabe? Schau'n mer mal! ;-)

Schwarzweiss oder "Warum Photoshop nicht alles kann"

Aufnahmen in Schwarzweiss haben immer wieder eine besondere Faszination. Landschaften, Portraits, Architektur - so gerne ich Farbe mag, manchmal lohnt es sich wirklich, ein Motiv auf Licht und Schatten zu reduzieren und ganz neu zu betrachten.

Dabei ist nicht jedes Foto dafür gleich gut geeignet und für die Umwandlung des eigentlich farbigen Digitalfotos in ein aussagekräftiges Schwarzweiss-Foto braucht es in der Regel mehr als ein paar Klicks in Photoshop. Insbesondere Hauttöne leiden bei der pauschalen Umwandlung in Grautöne deutlich. Besser ist z.B. der Weg über den Kanalmixer in Photoshop oder eines der zahllosen (zum Teil kostenlosen) und meist sehr guten Plugins. Wie im alten Labor bietet Photoshop so auch in SW alle Möglichkeiten.

Wenn es nun daran geht, eine ganze Reportage in Schwarzweiss umzuwandeln, muß einem natürlich klar sein, dass das Ergebnis immer zu einem gewissen Grad ein Kompromiss sein wird. Idealerweise sollte jedes Foto individuell umgewandelt werden um ein optimales Ergebnis zu erhalten. Mit vielen weiteren Bearbeitungsschritten lässt sich dann noch zusätzlich Wirkung erzielen. Das bei allen Bildern zu tun ist verständlicherweise kaum realistisch. Und so hat vermutlich jeder Fotograf seinen eigenen ganz speziellen Workflow für einen bestmöglichen Kompromiss und entwickelt diesen ständig weiter.

Man sollte also gut überlegen wo und wie Schwarzweiss eingesetzt wird. Es lohnt sich!


Kerstin03

Darmstadt01

Fotoübergabe auf DVDs? Die Zeiten sind vorbei!

Bei einer Hochzeitsreportage entstehen meist relativ viele Aufnahmen. Diese Dateien in voller Auflösung, zusammen mit den verschiedenen bearbeiteten Varianten, der Bestellsoftware und anderen Tools kommt eine ziemliche Menge an Daten zusammen, für die eine DVD meist nicht mehr ausreicht. Die schilllernden Scheiben können außerdem schnell verkratzen, mögen kein Sonnenlicht und altern oft erschreckend früh.

Daher gibt's bei allen Reportagepaketen künftig die Daten nicht mehr auf DVD sondern auf anderen Datenträgern - z.B. auf stylishen USB-Sticks mit dem entsprechenden Drumherum. Ganztagesreportagen kommen sogar auf USB-Festplatten - noch mehr Platz für Eure Momente.

Übrigens... Sollten Eure Daten trotz allem mal verloren gehen, kein Problem. Alle Fotos werden bei mir über viele Jahre doppelt gesichert und Ihr könnt jederzeit einen Ersatz bekommen. Der Teufel ist schließlich ein Eichhörnchen. ;-)


Usb03

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